Stola & Diakonstola

StolaDie Stola ist ein Zeichen des priesterlichen Amtes. Die liturgische Stola ist ein schalartiges, beiderseits getragenes, etwa 160 Zentimeter langes sakrales Gewand in allen liturgischen Farben, das über der Kasel, aber auch zur Albe angelegt wird. Die liturgische Stola wird bei allen Sakramentsfeiern, Wortgottesdiensten sowie Segenshandlungen und Andachten getragen. Eine Stola kann zu jedem liturgischen Gewand auch als Unterstola getragen werden.

Die Diakonstola (auch Querstola genannt) wird diagonal über Brust und Rücken getragen (wie eine Schärpe). Die Diakonstola liegt auf der linken Schulter auf.

Wir bieten Ihnen individuelle Stolen – Ihre Stola oder Diakonstola fertigen wir als Einzelstück nach Ihren Maßen und versehen Sie auf Wunsch mit einer Seidenmalerei und den Motiven Ihrer Wahl.

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„Ich bin der Weinstock“
ist das Thema dieser liturgischen Stola

Herr du sagst von dir: Ich bin der Weinstock.
Und verbindest den Menschen ganz eng mit dir durch die Worte:
Ihr seid die Rebzweige.

Dieses Wort vom Weinstock würde der Mensch von heute vielleicht wie folgt ausdrücken:
Herr, allein fühl ich mich verlassen, ohnmächtig, schwach. Aber in Verbindung mit dir und mit Gleichgesinnten könnte ich den Anforderungen begegnen. Denn nur wenn die Wurzeln fest in der Erde verankert sind, können die Reben auch Frucht tragen.

Herr, verbinde und vernetze mich mit meinem Nächsten und dir!

Rosen und Ährenstola
Stola und DiakonstolaWenn das Brot, das wir teilen, als Rose blüht…

Mit diesem Liedanfang, dem Text von Claus-Peter März und der Melodie von Kurt Grahl sind die Grundgedanken dieser Stola exakt beschrieben: Das Brot, Grundnahrungsmittel für uns Menschen, erfreut das Herz,
wenn wir damit unsren Hunger stillen dürfen,
wenn wir es in Gemeinschaft mit anderen genießen können,
wenn wir es an andere weiterschenken
mit anderen teilen dürfen.
Es wird zur Rose, die unser Herz erfreut.

Auch erinnern Brot und Rosen an das Wirken der heiligen Elisabeth von Thüringen. Es war ihr ein Anliegen, das niemand in der Nähe ihres Schlosses Hunger leiden müsse. So brachte sie selbst heimlich viele Speisen zu den Armen. Als Elisabeth wieder einmal auf ihrem Weg angehalten und gefragt wurde, was sie in ihrem Korb trage, antwortete sie: Rosen. Und als man das Tuch vom Korb zog, mit dem sie die Speisen für die Armen bedeckt hatte, enthielt er duftende Rosen!

„Geben und teilen wir
Ja, dann hat Gott unter uns schon sein Haus gebaut
dann wohnt er schon in unserer Welt.
Ja, dann schauen wir heut schon sein Angesicht
in der Liebe die alles umfängt!“

Traubenstola Diakonstola
Ich bin der Weinstock – ihr seid die Reben!

An diese Worte Jesu erinnert die Stola, die mit Trauben reich bestickt ist. Dies urchristliche Symbol erinnert Priester wie Laien an das Gebot Jesu, mit IHM in Verbindung zu bleiben und zusammenzuhalten.